Der Juni im Hause Dänger

Ich muss ganz ehrlich gestehen, ist ja auch offensichtlich: Ich habe meinen Blog massiv vernachlässigt. „Please let me explain myself…“

Der Juni war sehr ereignisreich. Eigentlich so vollgepackt, dass für Schreiben einfach keine Zeit oder Nerv bestand. Ab dem 5. Juni hatten wir zwei Wochen Urlaub, aber es war mehr eine „Tour“ als Entspannung. Am 7.  und 8. Juni konnte ich endlich mal wieder meine Lieblingsband The Living End aus Australien live sehen. Das letzte Mal war entweder 2012 oder 2013, also viel zu lange her. Aber was will man erwarten von einer Band aus AUSTRALIEN, die hier keinen Plattenvertrag/-vertrieb hat? Wie auch immer, es gab zwei feine Konzerte im SO36 in Berlin (vorher wieder kurz ein paar Freunde in der Milchbar besucht; immer wieder schön, euch zu sehen, Martin und Martin!) und im Knust in Hamburg. Dieses Mal keine durch die Band bzw. Wodka hervorgerufenen Alkoholexzesse, alles relativ gesittet abgelaufen haha. Nee, ich übertreibe natürlich. Aber war super, die Jungs wieder zu sehen und zu quatschen. Andrej hat’s auch gefallen.

19105576_10154592454061186_5338462028831857002_n
Mit The Living End im Fotoautomaten im Knust

Am Tag darauf dann nach München zu Depeche Mode. Wir sind gerade noch rechtzeitig auf unsere Plätze gekommen. Überteuerten Caipirinha gekauft, hingesessen und schon ging’s los. Der erste Teil war etwas träge, da die Songs vom aktuellen Album sehr schwerfällig sind. Muss ja nicht unbedingt schlecht sein, aber ein Stadion-Publikum kommt großteils wegen den Hits und davon gab’s dann nach ca. vierzig Minuten sehr viele zu hören. Auf der Bühne nicht viel Tamtam, die Bildschirme wechselten von Stagekameras zu Design-Untermalungen und auch mal kleinen Video-Geschichten, aber das Highlight war natürlich die Bühnenpräsenz von Dave Gahan, der auch mal sexy seinen „Booty shaked“ und viel Spaß hatte. Stimmlich top, tolles 2-stündiges Konzert. Mal was anderes: Open Air und auf der Tribüne, ich bin ja eher so die Club-Gängerin – erste Reihe, sonst seh ich ja nix.

Nach ein paar wenigen Tagen zuhause ging es dann wieder nach München ins Olympiastadion: Guns’n’fuckingRoses! Zwei Vorgruppen: The Kills (der Indie-Sound leider total fehl am Platz) und danach Phil Campbell & The Bastard Sons (PC früher bei Motörhead), die etwas besser vom Publikum angenommen wurden, besonders beim Motörhead-Cover. GNR kamen dann überpünktlich auf die Bühne und rockten fast 3 Stunden! Hut ab, wir waren vom Auftritt und der Leistung sehr überzeugt. Eigentlich erwartet man ja, dass Axl Rose nach ner Stunde keinen Bock mehr hat. Alle Hits waren dabei, es war super, Axl, Slash und Duff gleichzeitig auf der Bühne zu sehen. Auch hier gab es viel Videoleinwand-Action. Neben  „You could be mine“ und „Paradise City“ war mein Highlight das Katzenbaby-T-Shirt, dass Axl bei einem seiner zahlreichen Shirt-Wechsel trug. 😉

19092674_10154603708061186_1550836412672515985_o

Am nächsten Tag ging es viel zu spät in einen viel zu kurzen Kurzurlaub nach Piemont in Italien und danach auch schon wieder zum Arbeiten und Vorbereiten für die „Goddamn motherf***in‘ idiotic Party“, die wir organisierten.

Absolutes Highlight der Juni-Konzerte im Studentencafé natürlich die Show zum 40sten Geburtstag des SC mit Insert Cool Name, The Asstereoidiots und Sassafrass.. Es waren super-viele Leute da, alle haben gefeiert und getanzt und die Stimmung und die Bands waren 1a!

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s