Der April im Studentencafé

Im Sommersemester 2017 gab es bisher viele unterschiedliche, aber durchweg tolle Konzerte. Mein Anspruch war, möglichst viele Musikstile abzudecken, damit für jeden mal etwas dabei ist.

Was die Besucherzahl angeht, ist das Konzert mit den “Autos” und “Silent Yard” am 7. April eindeutig der Gewinner. Die Bude war brechend voll, die Stimmung war top und beide Bands waren toll. “Silent Yard” um Sänger Michele spielten Indie-Pop, bei dem es, im vom Bassisten gesungenen neuen Song, auch mal etwas punkiger zuging. Schöner Sound, perfekt für einen Pub-Abend. Nicht verwunderlich, dass sie öfters im Murphy’s Law zu sehen sind. Demnächst aber auch draussen, und zwar am 28. Mai im Teutonia in Ulm und am 24. Juni in einem Zelt in der Friedrichsau. Einfach mal abchecken.

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Die Autos” sind wahrscheinlich den Meisten ein Begriff. Die “Super-Gruppe” mit Sänger-Gitarrist Simon Schöfisch (Schöfisch & Rueß), Gitarrist Niki Bertl, Drummer Andi Schmid (The Nightingales) und Andreas Neubert am Bass (Neubi kennt eh jeder) gibt es schon seit mehr als 15 Jahren. Indie-Rock mit deutschen Texten, lustigen Musikvideos und mitsingendem Publikum – diese Band sollte jeder Ulmer mindestens ein Mal gesehen haben.

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Trashiger Metal aus Ulm mit “Turbo Bruno” war am 21. April angesagt. Etwas chaotisch war es manchmal, aber trotzdem unterhaltsam. Danke für das kurzfristige Einspringen für die inzwischen aufgelösten “Larceny”!

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Breaking Insanity” ist eine junge Band aus Weißenhorn, die schon öfters bei Szene-Konzerten im Hardcore- und Metal-Bereich gespielt und sich eine große Fanbase erspielt hat. Die Gruppe hat halb Weißenhorn im Schlepptau gehabt und mit ihrem Metalsound absolut überzeugt. Ich fand das ein richtig gutes Konzert, da hat einfach alles gestimmt. Hut ab für eine Band um die 20. Da muss man sich um den Metal-Nachwuchs keine Sorgen mehr machen. Diese Band schaue ich mir gerne mal wieder an.

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Ganz andere Töne gab es am darauffolgenden Freitag, den 28. April. Zuerst spielten “Gleis13” ihren dreckigen, deutschsprachigen Rock. Leider ist die Band aus Langenau in Ulm noch nicht so bekannt, wie sie es eigentlich verdient hätte. Aufgrund eines längeren Auslandsaufenthalts von Sänger Alex hat sich die Band in 2016 auch relativ rar gemacht. Jetzt sind sie wieder da und sie konnten bis zum Ende ihres Auftritts auch den letzten Zuschauer und Zuhörer auf ihre Seite ziehen. Viel Applaus wird in diesem Fall belohnt: Gleis13 spielen am 16. September im Rahmen der Kulturnacht nochmal im SC.

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Und dann wurde es fast schon besinnlich mit “Kante Ulm“: Klavier, Cello und leichtes Schlagzeug verleiteten das Publikum zum Träumen – und Mitsingen dank zur Verfügung gestellten Songtext. Ein sehr sehr ruhiges und schönes Konzert.

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